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Himmelbauer, Markus

Der Judenplatz in Wien

Ort des Gedenkens und der Mahnung für Christinnen und Christen

mahnmalDer Judenplatz im Zentrum Wiens ist ein Brennpunkt für Jahrhunderte der tragischen Geschichte zwischen Christen und Juden. Die unterschiedlichen Denkmale an diesem Ort stehen mit ihren vielfältigen Beziehungen für die zweifache Vernichtung der jüdischen Gemeinde Wiens – im 15. und im 20. Jahrhundert –, aber auch für einen Neuanfang der christlich-jüdischen Beziehungen als Antwort der Kirchen auf die Schoa. Vor der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft lebten in Österreich etwa 200.000 Jüdinnen und Juden der sog. „dritten Gemeinde". Zehntausende mussten fliehen, ihnen wurde Hab und Gut genommen. 65.000 wurden in Konzentrationslagern ermordet.

In Folgenden will ich Ihnen in einem kleinen Rundgang die Zeugnisse dieses Platzes näher bringen. Viele historische Details bleiben dabei sicherlich ungesagt. Mein Anliegen ist, die einzelnen Punkte in ihrer Bedeutung für die Erneuerung des christlich-jüdischen Verhältnisses darzustellen. Mein Hauptaugenmerk dabei richtet sich auf die kirchlich-theologische Diskussion in Österreich. Ich danke Klaus Lohrmann und Bernhard Schuh für Hintergrundinformationen zu diesem Beitrag.

Am 25. Oktober 2000 wurde das Mahnmal für die Opfer der Schoa enthüllt. Die Initiative dazu war von Simon Wiesenthal ausgegangen. Rachel Whiteread hat eine nach außen gedrehte Bibliothek in den Ausmaßen 10 x 7 m Grundfläche und 3,8 m Höhe gestaltet. Für die Künstlerin war es die größte Herausforderung, ein Denkmal für Wien zu entwerfen: „Wien ist ein Geburtsort des modernen Antisemitismus. In diesem Klima verbrachte Hitler seine Jugendjahre und entwickelte jene Ideen, die fast dreißig Jahre später all das Leid und all das Morden entfesselten, an das mein Werk gemahnt.“ Das in Beton ausgeführte Monument sieht sie als Zeichen für das Judentum: Das „Volk des Buches“ hat trotz aller Verfolgung überlebt und seine Identität bewahrt. Die Tür zu Bibliothek aber ist verschlossen, die Bücher bleiben unzugänglich: Unwiederbringlich ist der Verlust der Ermordeten der Schoa. Die Leere des Innenraums bedeutet hier Auslöschung der Juden und ihrer Kultur. Auf einem Bodenfries stehen die Namen jener Orte, an denen Jüdinnen und Juden aus Österreich zu Tode kamen.

Bei den Vorbereitungsarbeiten zur Aufstellung des Holocaust-Mahnmals stieß man bei Ausgrabungen auf die Reste der mittelalterlichen Synagoge: Die Grundmauern lassen es zu, Männer- und Frauenschul zu lokalisieren, auch die Bima ist erhalten. Die Ruinen erinnern an die Vernichtung der ersten jüdischen Gemeinde Wiens in den Jahren 1420/ 21. Die Synagoge wird nach dem in Wien lebenden jüdischen Gelehrten Jitzchak-bar-Mosche benannt: Or Sarua – „Die Saat des Lichts". Er hatte eine mahnmal Sammlung von Rechtsgutachten unter diesem Titel verfasst, die ihrem Autor solchen Ruhm brachte, dass er selbst als Ehrentitel den Namen dieser Schrift erhielt.

Wir erreichen die Ausgrabungen über das „Museum Judenplatz“ im „Misrachihaus“ Judenplatz 8. Es wurde bei des Restitutionen nach dem Krieg der Israelitischen Kultusgemeinde zugesprochen. 1965 erhielt es die Vereinigung „Toratreue Zionisten des Misrachi und Hapoel Hamisrael, Landesverband Österreich". Die Ausgrabungen werden durch das Jüdische Museum der Stadt Wien betreut. Hier befindet sich auch eine Dokumentation der Namen der jüdischen Opfer in der Zeit des Nationalsozialismus, erarbeitet vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands. Die Synagoge und Tora-Schule des Misachi in diesem Haus führen heute die lange Tradition jüdischen Lebens an diesem Platz fort. Nach aller Abweisung und Abwertung jüdischen Lebens haben die Kirchen heute ein lebendiges jüdisches Gemeindeleben schätzen gelernt: "Wir sind dankbar, dass ... die Zahl jüdischer Gemeinden in vielen Ländern Europas wächst", sagen sie 1997 im Schlussdokument der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz.

Das Ende der ersten jüdischen Gemeinde Wiens hatte politische und theologische Ursachen. 1419 wurde den Juden von Mitgliedern der theologischen Fakultät Kollaboration mit den Hussiten vorgeworfen. Zum anderen kamen manche Theologen zur pessimistischen Überzeugung, der Glaube sei durch rationale Beweise für die Wahrheit des Christentums nicht zu vermitteln. „Ohne zu glauben, kann man nicht verstehen", meinte in Wien etwa Heinrich von Langenstein. Er widmete dem Gedanken, wie man Juden zur Taufe veranlassen könnte, größere Abschnitte in seinen Schriften. Zwar war das Verbot der Zwangstaufe durch das kanonische Recht vorgegeben und durch Privilegien abgesichert, doch setzte 1420 eine Taufbewegung ein, die gewissen Erfolg hatte. Die Wiener Gesera, eine Schrift zum Lob jüdischer Märtyrer, berichtet von der Vertreibung der Armen, die ihrem jüdischen Glauben treu blieben und die Taufe ablehnten, ebenso über die Gefangennahme und Beraubung der Reichen. Diese antworteten auf einen neuerlichen Taufversuch mit einem Massen- selbstmord in der Synagoge hier auf dem Judenplatz. Die Sache erregte im Ausland bereits unliebsames Aufsehen für Albrecht V.: Der Vorwurf einer Zusammenarbeit mit den Hussiten hätte nur Landesverweis und Vertreibung nach sich gezogen – darüber waren aber Folter und Gefangennahme hinaus gegangen. Den Juden musste daher ein noch größerer Frevel in die Schuhe geschoben werden, der ihre Beseitigung rechtlich ermöglichte: Einmal mehr hatte das Märchen einer angeblichen Hostienschändung seinen Zweck zu erfüllen. Dies rechtfertigte das herzogliche Urteil vom 12. März 1421, alle verbliebenen Juden auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Sogar christliche Quellen berichten, dass das Publikum noch in der Asche der Verbrannten nach Münzen suchte.

Gerade da die Frage der Taufe von Jüdinnen und Juden bei den Ereignissen von 1420/ 21 so zentral war, ist es das wichtigste Zeichen für eine Änderung der Haltung der Christenheit gegenüber jüdischem Bekenntnis, dass Kirchen heute die Judenmission klar ablehnen. So etwa schreibt die Generalsynode der evangelischen Kirchen A. und H.B. in Österreich in ihrer Erklärung „Zeit zur Umkehr – Die Evangelischen Kirchen in Österreich und die Juden“ aus dem Jahr 1998:

Die Entwicklung des Antisemitismus bis in die Schoa hinein stellt für uns als evangelische Kirchen und evangelische Christen eine Herausforderung dar, die bis in die Wurzeln unseres Glaubens reicht. Der Christen Gott ist kein anderer als der Gott Israels, der Abraham in den Glauben gerufen und die versklavten Israeliten zu seinem Volk erwählt hat. Wir bekennen uns zur bleibenden Erwählung Israels als Gottes Volk. ... Uns evangelische Christen belasten in diesem Zusammenhang die Spätschriften Luthers und ihre Forderung nach Vertreibung und Verfolgung der Juden. Wir verwerfen den Inhalt dieser Schriften. ... Da der Bund Gottes mit seinem Volk Israel aus lauter Gnade bis ans Ende der Zeit besteht, ist Mission unter den Juden theologisch nicht gerechtfertigt und als kirchliches Programm abzulehnen.

Eine Schmähschrift auf die Vernichtung der mittelalterlichen Judengemeinde jordanrelief brachte Georg Jordan an sein Haus am Judenplatz 2 an, an das er 1497 eine Tafel mit seinem Wappen anbringen ließ, die Taufe Jesu im Jordan. Die Inschrift lautet in Anspielung auf den Namen des Hausherrn:

Flumina Jordani terguntur labe malisque
corpora cum cedit, quod latet omnes nefas.
Sic flamma assurgens totam furibunda per
urbem 1421 Hebraeum purgat crimina saeva canum.
Deucalioneis mundus purgatur ab undis
Sicque iterum poenas igne furiente luit.

Durch die Fluten des Jordan wurden die Leiber
von Schmutz und Übel gereinigt.
Alles weicht, was verborgen ist und sündhaft.
So erhob sich 1421 die Flamme des Hasses,
wütete durch die ganze Stadt und sühnte die furchtbaren Verbrechen der Hebräerhunde.
Wie damals die Welt durch die Sintflut gereinigt wurde,
so sind durch das Wüten des Feuers alle Strafen verbüßt.

Leon Zelman, der Leiter des Jewish Welcome Service, machte darauf aufmerksam, dass diese Inschrift seit Jahrhunderten unkommentiert – wenn auch im oberen Stock des Hauses nur schwer lesbar – das Loblied auf die Vernichtung einer jüdischen Gemeinde singt. Kardinal Christoph Schönborn griff diesen Hinweis auf und ließ am 29. Oktober 1998 einen Text am Haus Judenplatz 6 mit einer Stellungnahme zu den Ereignissen von 1421 anbringen, wie sie heutigem christlichen Verständnis entspricht. Sie setzt einen deutlichen Akzent für die positive Veränderung des christlich-jüdischen Verhältnisses am Ende des 20. Jahrhunderts. Die Tafel markiert einen historischen Gegenpol zu all den Zeugnissen des Judenhasses und der Judenvernichtung an diesem Ort:

„Kiddusch HaSchem“ heißt „Heiligung Gottes“. Mit diesem Bewusstsein wählten Juden Wiens in der Synagoge hier am Judenplatz - dem Zentrum einer bedeutenden jüdischen Gemeinde - zur Zeit der Verfolgung 1420/ 21 den Freitod, um einer von ihnen befürchteten Zwangstaufe zu entgehen. Andere, etwa 200, wurden in Erdberg auf einem Scheiterhaufen lebendig verbrannt.

Christliche Prediger dieser Zeit verbreiteten abergläubische judenfeindliche Vorstellungen und hetzten somit gegen die Juden und ihren Glauben. So beeinflusst nahmen die Christen in Wien dies widerstandslos hin, billigten es und wurden zu Tätern. Somit war die Auflösung der Wiener Judenstadt 1421 schon ein drohendes Vorzeichen für das, was europaweit in unserem Jahrhundert während der nationalsozialistischen Zwangsherrschaft geschah.

Mittelalterliche Päpste wandten sich erfolglos gegen den judenfeindlichen Aberglauben, und einzelne Gläubige kämpften erfolglos gegen den Rassenhass der Nationalsozialisten. Aber es waren derer viel zu wenige.

Heute bereut die Christenheit ihre Mitschuld an den Judenverfolgungen und erkennt ihr Versagen. „Heiligung Gottes“  kann heute für die Christen nur heißen: Bitte um Vergebung und Hoffnung auf Gottes Heil.

Zustimmend wurde aufgenommen, dass hier Christen klar als Täter bezeichnet werden, wenn auch nur „Mitschuld“  an Stelle von „Schuld“  bereut wird, wie andere wiederum kritisch bemerkt haben. Die Tafel widerspiegelt die theologische Auseinandersetzung um das Selbstverständnis der katholischen Kirche, wie sie in den letzten Jahren geführt wurde. Auch in päpstlichen Stellungnahmen ist nur die Verwicklung von „Söhnen der Kirche“  in den Judenhass angesprochen, die Befleckung der Kirche selbst wird ausgeschlossen.

1988 war das noch anders, als die Bischöfe des deutschen Sprachraumes in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich des 50. Jahrestags der Novemberpogrome 1938 sich auf das Zweite Vatikanische Konzil (Dekret: Lumen Gentium 8) bezogen und festhielten: Wir müssen die Last der Geschichte annehmen. Das sind wir den Opfern schuldig, deren Leiden und Tod nicht vergessen werden darf. Das sind wir den Überlebenden und Angehörigen schuldig, weil sonst jedes Gespräch mit ihnen und jedes neue Miteinander unmöglich wäre. Aber wir sind es auch der Kirche und damit uns selbst schuldig. Denn die Geschichte ... kann uns daran erinnern, dass die Kirche, die wir als heilig verehren und als Geheimnis bekennen, auch eine sündige und der Umkehr bedürftige ist.

Gestatten Sie mir an dieser Stelle einen kleinen Exkurs zur Vervollständigung dieses Beitrags: Weniger prominent als für das Gedenken an die Auslöschung der ersten und dritten jüdischen Gemeinde in Wien liegt ein Bezugspunkt für das Ende der zweiten Gemeinde, die Pfarrkirche St. Leopold im 2. Bezirk jenseits des Donaukanals. Am 14. Februar 1670 erließ Kaiser Leopold das Edikt zur Ausweisung aller Juden aus Wien, Nieder- und Oberösterreich. Der Wiener Magistrat verpflichtete sich, die Synagoge niederzureißen und an ihrer Stelle ein katholisches Gotteshaus zu errichten. Der Kaiser persönlich legte auf das Fundament der Synagoge den Grundstein für den neuen Bau. Eine lateinische Inschrift über dem Eingang der Leopoldskirche erinnert heute triumphierend an die Weihe im Jahr 1671 „nach gänzlicher Austreibung aller Juden“ . Ein mahnender Hinweis des Gedenkens fehlt.

Bislang habe ich auf unserem Rundgang über den Judenplatz das Lessingdenkmal nicht beachtet. Die erste Idee für ein Denkmal an den protestantischen Pastorensohn Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) geht bereits auf das Jahr 1909 zurück. Moritz Epstein hatte dazu die Initiative ergriffen, doch verhinderten der Erste Weltkrieg und die anschließende Inflation die Ausführung des Plans. 1935 wurde die Statue des Bildhauers Siegfried Charoux (1896-1967) auf dem Judenplatz errichtet, bereits vier Jahre später von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und eingeschmolzen. Das derzeitige Denkmal vom selben Künstler stand zunächst ab 1968 auf dem Ruprechtsplatz und wurde 1981 auf seinen derzeitigen Standpunkt übertragen. Lessing als Aufklärer legte in seiner „Ringparabel“  im Stück „Nathan der Weise“  ein Bekenntnis zur Toleranz ab.

lessing"So glaube jeder sicher seinen Ring
Den echten. – Möglich; dass der Vater nun
Die Tyrannei des einen Rings nicht länger
In seinem Hause dulden wollen! – Und gewiss;
Dass er euch alle drei geliebt, und gleich
Geliebt: indem er zwei nicht drücken mögen,
Um einen zu begünstigen. Wohlan!
Es eifre jeder seiner unbestochnen
Von Vorurteilen freien Liebe nach!“

Das schrieb Lessing 1779 – seine Vision ist bis heute nicht eingelöst.

Mit diesen Worten sind wir im Heute angelangt. „Der Herr lässt sein Heil kund werden. Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel; aller Welt Enden sehen das Heil unseres Gottes“ , betet der Psalmist. (Ps 98,2.3) Nicht nur der erinnernde Blick zurück ist für die Christinnen, Christen und die Kirchen gefragt, sondern zugleich die Bemühung, das lebendige Judentum um uns als Partner auf dem gemeinsamen Weg zu achten und das eigene Bekenntnis von aller Abwertung und Leugnung der jüdischen Tradition zu reinigen. Der Wiener Alterzbischof Kardinal Franz König spricht in seiner „Erklärung zum Antisemitismus“  im Jahr 1987 vom Kennenlernen des Judentums der Gegenwart, nicht von historischen Forschungen: Der christliche Glaube fordert uns vielmehr heraus, immer tiefer die Werte des Judentums zu verstehen, uns der gemeinsamen Wurzel des Glaubens an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bewusst zu sein, und uns mit ganzer Kraft um ein brüderliches Verhältnis zwischen Christen und Juden zu bemühen.

Der Weg zum „brüderlichen“  – geschwisterlichen Verhältnis in der Zukunft braucht die Anerkennung des Heilswegs Israels heute und verlangt den klarmisrachihaus.jpgen Bruch mit allen Formes der Judenfeindschaft der Vergangenheit. So bringt es der Ökumenische Rat der Kirchen in seiner Botschaft zum Christentag 1999 auf den Punkt: „Wir beten, dass alle Kirchen erkennen, dass der Heilsweg des Ersten Testaments weiterhin gültig ist und so mit allen Formen des Jahrhunderte alten Judenhasses brechen.“ Zur Umsetzung dieses Gedankens hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich veranlasst, den 17. Jänner in den Kirchen jedes Jahr als „Tag des Judentums“  zu begehen. Dieses symbolische Datum am Vortag der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen soll an die gemeinsame Verwurzelung aller Kirchen im Judentum erinnern, die alle christlichen Glaubensrichtungen verbindet.

Von hier aus sind die Ausgrabungen der 1421 zerstörten Or-Sarua Synagoge zu besuchen. Im Museum befindet sich auch eine Dokumentation derNamen der jüdischen Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Synagoge indiesem Haus führt die lange Tradition jüdischen Lebens an diesem Platz bis heute fort.


Weiter führende Literatur

Judenplatz Wien 1996, Wettbewerb Mahnmal für die jüdischen Opfer des Naziregimes in Österreich 1938 – 1945, Ausstellungskatalog anlässlich der Ausstellung in der Kunsthalle Wien zur Errichtung des Mahnmals, Folio Verlag Wien/ Bozen 1996

Jüdisches Museum der Stadt Wien (Hg), Judenplatz - Ort der Erinnerung, Wien 2000. Bestelladresse: Jüdisches Museum der Stadt Wien, Dorotheergasse 11, A 1010 Wien, Telefon: 0043/ 1/ 5350431, Fax: 0043/ 1/ 5350424, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Internet: www.jmw.at