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Willy Weisz
Ein sich selbst relativierendes Urteil
Das unfassbare Urteil des Kölner Landgerichts, das die Beschneidung von Buben aus religiösen Gründen zur strafbaren Handlung erklärt, ist ein Schlag ins Gesicht der mühsam errungenen Religionsfreiheit. Weit weniger kommentiert wird dabei der Versuch, die Eltern als Erzieher ihrer Kinder zu entmündigen und dem Staat das Vorrecht einzuräumen, den Familien weltanschauliche Werte aufzuoktroyieren.
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 Weissman, Deborah
Interreligiöser Dialog – eine Perspektive aus Israel
Rabbi Abraham Isaac haKohen Kook schrieb: „Manche irren indem sie meinen, der Weltfriede könne nur durch vollkommene Übereinstimmung errichtet werden … Aber tatsächlich kann wahrer Friede nur durch Vielfalt erreicht werden; wenn alle Positionen und Meinungen ans Licht kommen und ihren Platz erhalten.“
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 Himmelbauer, Markus
21 Jahre Or Chadasch
Eine Würdigung der Wiener jüdischen Reformgemeinde
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Höslinger, Norbert W.
Die Praxis des christlich-jüdischen Dialogs
Christen sollten die jüdische Religion nicht einfach in nicht christliche Religionen einordnen; es sollte vielmehr die enge Verwandtschaft zwischen christlicher und jüdischer Religion im Bewusstsein vorhanden sein. Von den Festen und Gebräuchen der Juden sollte man nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart sprechen.
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Gemeinsam Licht gesucht und gefunden
Beobachtungen und Themen des christlich-jüdischen Dialogs
Vor einem Jahr besuchte Papst Benedikt XVI. zum „Tag des Judentums“ die Synagoge in Rom. Das war ein wichtiges symbolisches Zeichen. Doch der christlich-jüdische Dialog ist auf vielen Ebenen lebendig.
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 Werneck, Roland
Kirchen und Antisemitismus
Sieben Thesen.
Statement bei der Nostra-Aetate-Podiumsdiskussion am 29. Oktober 2005 im Kardinal König Haus in Wien.
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Friedrich, Otto, Schoon, Simon, Weiman, Racelle
Der Staat Israel und der christlich-jüdische Dialog
Christen als Brückenbauer
Anfang Juli fand in Wien die Jahrestagung des „Internationalen Rates der Christen und Juden“, der weltweiten Dachorganisation für den christlich-jüdischen Dialog statt. Dabei sprach Otto Friedrich für die Wochenzeitung DIE FURCHE mit dem niederländischen Protestanten Simon Schoon, der an der „Theologischen Universität zu Kampen“ in Gouda Judentum-Christentum lehrt, und der amerikanischen Jüdin Racelle Weiman vom Institut für interreligiösen und interkulturellen Dialog der Temple University, Philadelphia.
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Kathpress
Christen und Juden
Interview mit Prälat Johannes Oesterreicher aus dem Jahr 1988
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Himmelbauer, Markus
Rettet den Exodus
Wie günstig, daß Ostern und Pessach heuer auf denselben Termin fielen. Viele Anfragen von christlichen Gruppen und Gemeinden gingen hierorts in jener Zeit ein: Wie können wir Pessach feiern, „richtig“, nämlich genau so wie die Juden es machen? Überraschtes Erstaunen folgte, wenn ich nicht sogleich Feuer und Flamme für dieses Anliegen war. Die Diskussion darüber geht jedenfalls weiter.
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Himmelbauer, Markus
Damit müssen wir leben. – Wirklich?
Judenfeindschaft gibt es nicht. Fragen Sie doch herum! Nicht einmal Herr Haider hat je etwas Antisemitisches geäußert, beteuert er. Die “ordentliche Beschäftigungspolitik“ hatte ja mit Juden rein gar nichts zu tun. (Wir danken der “Presse“ für die nochmalige Veröffentlichung des Protokolls der damaligen Landtagssitzung. Es zeigt, dass es kein “aus dem Zusammenhang gerissenes“ Zitat ist.) Das macht unsere Aufgabe, die christlich-jüdische Verständigung, so einfach. Auch in den Kirchen. Sehen Sie selbst: Judenfeindliche Hetzpredigten von der Kanzel gibt es nicht mehr, und überhaupt, das Judentum ist gar kein Thema.
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