Veranstaltungen

<<  Juni 2017  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
     1  2  3  4
  5  6  7  8  91011
12131415161718
19202122232425
26282930  

Bibliothek

Buecherwand

Hier finden Sie die Öffnungszeiten und den Online-Katalog unserer Bibliothek.

Vorstellung


Hier ein Video über uns:

Videovorstellung


Suche


Faceook       twitter

Bischof Reinhold Stecher (1921-2013)

Innsbruck. Der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit trauert um sein Ehrenmitglied, den Innsbrucker Altbischof Dr. Reinhold Stecher.

stecherIn einem Kondolenzschreiben an den Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer würdigt Koordinierungsausschuss-Präsident Prof. Martin Jäggle die Person und das Wirken des Verstorbenen:

"Persönlich und als Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit bin ich tief betroffen vom Ableben unseres Ehrenmitglieds Bischof Reinhold Stecher. Ich selbst hatte ihn ja bereits 1976 in der Arge der Religionspädagogen kennen lernen dürfen.

In der Stunde der Trauer erinnere ich mit großer Dankbarkeit an seinen Einsatz für die Verwirklichung des II. Vatikanisches Konzils und der dort verbindlich festgelegten Korrektur des Verhältnisses der katholischen Kirche zum Judentum. So hat der frühere Bischof von Innsbruck 1985 gegen großen gesellschaftlichen - und leider auch innerkirchlichen - Widerstand den Kult um das Anderl von Rinn verboten. Damit hatte er Ritualmordlegenden eine klare Absage erteilt und ein für Juden bitteres Kapitel nicht nur der österreichischen Geschichte beendet. Es war dies ein dringend notwendige kirchliche Bringschuld, die Bischof Stecher erbracht hat.

Wir werden ihn ehren, indem wir das von ihm Erreichte bewahren und weiterführen. Dass gerade Sie mit Ihren grundsätzlichen Äußerungen zum christlich-jüdischen Verhältnis sein Anliegen weiterführen, macht Sie in besonderer Weise zum Nachfolger des heute Heimgekehrten."

judenstein_gedenksteinSchlussstrich unter antisemitischen "Anderl-Kult"

Einen weltweit beachteten Höhepunkt der Amtszeit von Bischof Stecher stellt 1988 sein entschlossenes Vorgehen gegen die Legende vom angeblichen jüdischen Ritualmord am "Anderl von Rinn" dar. Bischof Stecher ordnete - gegen den heftigen Widerstand der Anhänger des "Anderl-Kultes" - die Herausnahme der angeblichen Gebeine des Anderl aus dem Hochaltar der Kirche Judenstein und deren Einmauerung an. Auch das Deckenfresko, das die "Schlachtung" des Anderl durch Juden zeigte, wurde abgedeckt. 1989 wurde die Kirche neu geweiht. Stecher setzte 1988 der Legende vom angeblichen jüdischen Ritualmord am "Anderl von Rinn" ein Ende, und verbot jeden weiteren Kult (bereits Papst Paul VI. verbot in den 1960er Jahren die Verehrung des Anderl von Rinn, da es sich bei den Reliquien um eine sichere Fälschung handelte).

In seine Amtszeit fiel weiters die Seligsprechung der beiden Märtyrerpriester der NS-Zeit Otto Neururer und Jakob Gapp.

(kathpress, 29.01.2013)

News

Gesetz oder Evangelium – eine folgenreiche Polarisierung.

Bericht vom Studientag in Stockerau

Weiterlesen ...

Hana Bendcowsky: “A cross and a star in the Holy Land. Jewish-Christian Relations in the Israel context.”

“Wer ist Jeshua?” – “Der Sohn Gottes!” – „Nein, nicht der Jeshua in der Kirche, sondern der aus der Schule!“

Weiterlesen ...

Gesetz oder Evangelium? Eine folgenreiche Polarisierung

30.04.2017-01.05.2017

Studientag der Evangelischen Pfarrgemeinde Stockerau

und des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Unterstützt vom Ring Österreichischer Bildungswerke

 

Weiterlesen ...

 

EXKURSION: Auf jüdischen Spuren im Süd-Burgenland und in Westungarn

Weiterlesen ...

 „Er gewährte seinem Volk Erlösung und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten.“ (Psalm 111,9)


„Er gewährte seinem Volk Erlösung und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten.“ (Psalm 111,9) Dieser Vers und ein Foto eines ganz alten Ölbaums mit tiefen Wurzeln aus dem Garten Getsemani in Jerusalem hat viele Frauen und Männer inspiriert, einer Einladung zu einem Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen zum Tag des Judentums, der weltweit am 17.1. gefeiert wird, nachzukommen. Dieses Jahr war die röm.kath. Pfarrgemeinde St. Johann Nepomuk in der Leopoldstadt die Gastgeberin.

Weiterlesen ...