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Coordinating Committee for
Christian-Jewish Cooperation |
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| Blog |
| Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 12:38 Uhr |
Holocaustvergleiche sind nicht beliebigTier-KZs, Protest gegen nationale Burschenschafter, aber auch in Jerusalem: Alexia Weiss berichtet in ihrem Blog in der Wiener Zeitung über Männer und Kinder im Stadtteil Mea Schearim in Kleidung, die an jene von KZ-Insassen erinnert, den gelben Judenstern an die Brust geheftet. Sie fühlen sich von den säkularen Teilen der israelischen Gesellschaft verfolgt. Und setzten in ihrer Protestinszenierung diese "Verfolgung" mit jener durch die Nationalsozialisten gleich. 2009 hat der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit eine Erklärung verfasst: Abtreibung - Jeder Vergleich mit dem Holocaust ist abzulehnen. Ruth Wodak im Standard
Die Sprachwissenschaftlerin und Antisemitismusforscherin Ruth Wodak analysiert im Standard, warum sich FPÖ-Burschenschafter und HC Strache sich als Opfer und durch Pogrome verfolgt fühlen. Die Übernahme der Opferrolle gehe mit der "antisemitischen Vorstellung Hand in Hand, dass Juden so unglaublich mächtig seien, dass es eine jüdische Weltverschwörung gebe". Als - laut Strache - "neue Juden" fühlten sich Antisemiten daher einerseits bedroht, andererseits aber auch mächtig; die Vermengung der beiden Stereotype ergibt jedenfalls einen Widerspruch. Und zwar vor dem Hintergrund einer "zunehmenden Enthistorisierung des Nationalsozialismus", der laut Wodak, "äußerst gefährlich" ist: "Holocaustvergleiche werden immer beliebiger, wie man im vorliegenden Fall sieht." Markus Himmelbauer |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 09:46 Uhr |