Gedenktag Novemberpogrom

In der Nacht vom 9. Auf den 10. November 1938 brannten die jüdischen Gotteshäuser in Österreich, Jüdinnen und Juden wurden erniedrigt, gedemütigt, geschlagen, misshandelt, deportiert und ermordet. Die Zerstörung der Synagogen war ein Vorzeichen zum millionenfachen Mord an Juden in ganz Europa. Der jahrhundertealte Antisemitismus der Kirchen und das Wegsehen vieler Christinnen und Christen waren zentrale Prämissen der Shoah. Hier finden Sie Artikel, Predigten, Stellungnahmen und Texte zum Vorbereiten von Gedenkveranstaltungen.

"Reichskristallnacht" als Bußtag

Ein Impuls von Otto Friedrich
in: Saat, evangelische Kirchenzeitung, Nr. 14, November 2011, 58. Jg., Seite 2
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Wird die Erinnerung an die Schoa leer und kraftlos werden?

Paul Schulmeister in der Presse (31.10.2011): "Wie lässt sich 66 Jahre nach dem Holocaust das Bewusstsein des einzigartigen Zivilisationsbruchs lebendig erhalten?" Überlegungen im Umfeld des Gedenktags 9. November.
Link zur Presse: Lesen Sie hier weiter.

 

Jäggle, Martin

Ein weiter Weg

Worte beim Gedenkottesdienst Mechaje Hametim, 9. November 2010

Das Christentum gewinnt sein Eigenes nicht dadurch, dass es das Judentum als Gegenfolie benutzt, oder gar ihm seine religiöse Legitimität abspricht, indem es behauptet, an seine Stelle getreten zu sein, sondern es gewinnt sein Eigenes dadurch, dass es sich der Bedeutung seiner jüdischen Quellen bewusst wird. Nach den Worten Papst Johannes Pauls II. entdeckt die Kirche Christi ihre ‚Bindung’ zum Judentum, „indem sie sich auf ihr eigenes Geheimnis besinnt."

 

novemberpogrom_linz_webTexte und Materialien

9. November - Gedenktag an die NS-Pogrome 1938

Hier finden Sie Texte und Materialien, mit denen Sie Gedenkveranstaltungen zum 9. November gestalten können. Für den Austausch weiterer Vorschläge und Ideen sind wir dankbar.

 

 

 

 

tempel9. November: ein Gedenktag für Christinnen und Christen

Am 9. November sollen Christinnen, Christen und die Kirchen die Verfolgung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden in unserem Land in Erinnerung rufen und der Opfer gedenken. An Orten, an denen es eine Synagoge gegeben hat, einen jüdischen Gebetsraum oder wo bis heute ein jüdischer Friedhof von früherem jüdischen Leben zeugt, kann eine ökumenische Gedenkstunde ein Zeichen setzen: eine Zeit des Schweigens, der historischen Erinnerung, Lesung, Psalmengebet, eine Mahnwache …
 

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