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„Religion – Identität – Integration“ (nebeneinander:miteinander)

Veranstaltung

Titel:
„Religion – Identität – Integration“ (nebeneinander:miteinander)
Wann:
Mi, 22. Februar 2017, 19:45 h
Kategorie:
Österreich

Beschreibung

„Religion – Identität – Integration“ (nebeneinander:miteinander)

 

Der Pfarrer der Pfarre St. Johann Nepomuk (Leopoldstadt,  Praterstrasse) plant 3 Abende im Frühjahr:
„Religion – Identität – Integration“ (nebeneinander:miteinander)
Dabei geht es um 3 Sichtweisen
- „von Innen“ : aus der Sicht der Religionsgemeinschaft  
- „von Außen“ : gesellschaftliche, gesetzliche, politische Rahmenbedingungen
- Psychologische Sicht

3 Personengruppen sind jeweils angedacht:
- ein Religionsvertreter ( eine Religionsvertreterin),
- ein Psychologe (woher kommen die positiven oder negativen Einstellungen, die Hoffnungen und die Ängste - wie könnte ihnen begegnet werden?)  
- ein Vertreter oder eine Vertreterin mit politischer Erfahrung.

am Mittwoch, 22.2. 2017 aus jüdischer Sicht
am Dienstag, 4.4. 2017 aus muslimischer Sicht
am Dienstag, 23.5. 2017 aus christlicher und aus säkularer Sicht

Überlegungen dazu:
In unserem Staat gibt es normalerweise eine grundsätzliche Wertschätzung der Religionen. Religion wird in der säkularen pluralen Welt oft instrumentalisiert. Integration soll nicht Assimilation und nicht Vermischung bedeuten. Wie findet der Mensch heute seine Identität? Bildung, der soziale Status, Ängste (Angst vor dem Fremden ist auf vielschichtige Art und Weise vorhanden) und persönliche Erfahrungen spielen eine wichtige Rolle. Die verwendete Sprache und gezeigte Bilder prägen oft das Verhalten. Für so manche Frage spielt die Geschichte der Stadt, des Staates eine Rolle.  

Die Abende haben zum Ziel, dass jeder und jede sich eine qualifizierte persönliche Meinung bilden kann und befähigt wird, sich besser in unsere vielfältiger werdende Gesellschaft einzubringen und sich dementsprechend für ein friedliches und respektvolles Miteinander zu engagieren.   
Die Pfarre St. Johann Nepomuk arbeitet in dieser Veranstaltungsreihe mit der Donauuniversität Krems (Department für Migration und Globalisierung) und der MA 17 (Integration und Diversität) inhaltlich zusammen.

 

1. Abend
„Religion – Identität – Integration“ (nebeneinander:miteinander)

Rabbi Shlomo Hofmeister, Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
Dr. Patrick Frotttier, Psychiater, Leiter des Instituts Moment (Achtsamkeit.Balance.Individuation)
Dr. Gudula Walterskirchen, Historikerin, Buchautorin, Journalistin

Zusammenarbeit mit Mag. Friedrich Altenburg MSc (Institut für Migration und Globalisierung an der Donau-Universität Krems), der MA 17 (Integration und Diversität) und dem Bildungswerk der Pfarre St. Johann Nepomuk

Themenkreise/Fragestellungen für das Kurzstatement (je 10 min.):
-    Welche Rolle spielt die belastete gemeinsame Geschichte der Juden in Österreich (speziell Antisemitismus und NS-Zeit)? Wirkt das heute noch im Alltag?
-    Darf man angesichts der „Schuld“ der Mehrheitsbevölkerung überhaupt Integration verlangen? Und was bedeutet Integration?
-    Wie bewahrt man Identität als Minderheit und welche Rolle spielt diese?
-    Wie ist das Verhältnis zu anderen Religionen? Welche Probleme gibt es dabei? Wie wirkt sich das im Alltagsleben aus?
-    Aussage vom Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Ariel  Muzicant, Juden würden zunehmend „gehen“ wegen Islamisierung Europas. Stimmt das?

 

Zeit: 1. Abend, 22. Februar 2017, 19:45 Uhr

Ort: Nepomuksaal

Rotensterngasse 33 – 35 ( im Hof)

1020 Wien

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