Rabbiner Arie Folgers erste Drascha (Predigt) im Wiener Stadttempel

Wien. Am vergangenen Freitag, den 26.02.2016, hielt der neu gewählte Oberrabbiner von Wien seine erste Drascha in der Synagoge in der Seitenstettengasse.

Zahlreiche Gemeindemitglieder waren erschienen, um sich ein Bild von ihrem neuen Oberrabbiner zu machen. Bezeichnend für die Begeisterung, mit der er seine Funktion antritt, war sein erstes Wort: „Wow“. Er verlieh seiner großen Freude darüber Ausdruck, in einer solch schönen Synagoge mit einer musikalisch so gut aufgestellten Gemeinde Schabbat zu feiern. In seiner Drascha verband er traditionelle Auslegungspraxis mit Modernität, Kreativität und einer Prise Humor. „Ich war begeistert von seiner Ausstrahlung“, meint Ruth Steiner, langjährige Präsidentin der KAÖ und Trägerin des Kurt-Schubert-Gedächtnispreises 2016. Auch Sarah Egger, Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, meint: „Die Drascha war ein gelungener Auftakt für Rabbi Folgers Tätigkeiten in Wien und ich wünsche ihm weiterhin alles Gute dafür!“

Seit langen Jahren besteht eine Kultur des Austauschs und wechselseitigen Unterstützung zwischen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Bild © Robert Newald

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