Kürzlich wurde im Böhlau-Verlag das Buch "Der "jüdisch-christliche" Dialog veränderte die Theologie. Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht" von Edith Petschnigg und Irmtraud Fischer herausgegeben.

"Veränderte der "jüdisch-christliche" Dialog die Theologie? Die in diesem Band versammelten Beiträge belegen eindeutig einen theologischen Paradigmenwechsel in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Evangelische, katholische und jüdische Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen theologischen Fachrichtungen wie der alt- und neutestamentlichen Bibelwissenschaft, der Liturgiewissenschaft, der feministischen und systematischen Theologie sowie der Judaistik zeichnen den Wandel von antijüdischer Polemik hin zu einem respektvollen Dialog mit dem Judentum facettenreich nach. Der vorliegende Band gibt zudem Einblick in die biografische Entwicklung der involvierten Forschenden und bietet damit ein Stück reflektierter Theologiegeschichte."

Die Veröffentlichung des Bandes folgt der Abschlusstagung zum Grazer Projekt „Die Hebräische Bibel im ‚jüdisch-christlichen‘ Dialog in Österreich und Deutschland nach 1945“. März 2015 wurde die Tagung zu Ehren von Prof.in Dr.in Erika Horn unter dem Titel "Der "jüdisch-christliche" Dialog veränderte die Theologie. Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht" von Petschnigg und Fischer unter Beteiligung namhafter Wissenschaftler_innen abgehalten.  Thema waren unter Anderem die Historischen Aspekte einer Dialogkultur zwischen Juden und Christen (Günter Stemberger, Universität Wien) sowie Christliche Einflüsse auf das Jüdische (Gerhard Langer, Universität Wien).

Der "jüdisch-christliche" Dialog veränderte die Theologie
Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht

Herausgegeben von: Edith Petschnigg und Irmtraud Fischer

2016, 295 S.
23.5 x 15.5 cm
Gb.
Preis: € 35.00

978-3-205-79671-8

http://www.boehlau-verlag.com/978-3-205-79671-8.html

 

 

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