March of the Living 2016

Oświęcim. Am Donnerstag, den 5. Mai, dem Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag), fand der March of the Living (Marsch der Lebenden) statt. Seit 1988 gehen Holocaust-Überlebende, junge Juden und Jüdinnen aus aller Welt und seit 2005 auch nichtjüdische deutsche und österreichische Delegationen denselben Weg, den die KZ-Häftlinge auf dem Todesmarsch zwischen den Konzentrationslagern Auschwitz und Birkenau zurücklegen mussten.

Zwischen 7.000 und 10.000 Menschen protestierten so auch in diesem Jahr gegen die Leugnung der Schoah und setzten ein Zeichen gegen das Vergessen. Aus Österreich nahmen unter anderem einige Schülerinnen und Schüler der Zwi-Perez-Chaes-Schule teil, der ehemalige Botschafter des Staates Österreich in Israel, Michael Rendi, Univ.-Prof. Dr. Klaus Davidowicz und die Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Sarah Egger.

Durch die Beteiligung des „March of Rememberance and Hope“ war die österreichische Delegation die größte vor Ort. Der österreichische Zeitzeuge Marko Feingold stellte sich zwei Stunden lang den Fragen der Jugendlichen. Redner waren u.a. Rabbi Yisrael Meir Lau und die israelische Justizministerin Ayelet Shaked.

 

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