Kurt-Schubert-Gedächtnispreis an Vorstandsmitglied Ruth Steiner und Historikerin Irmgard Aschauer verliehen

Zum vierten Mal wurde am 3. März 2016 der Kurt-Schubert-Gedächtnispreis für interreligiöse Verständigung verliehen. Die oberösterreichische Historikerin Irmgard Aschbauer und die wiener Autorin Ruth Steiner (Vorstandsmitglied des Koordinierungsausschusses), zwei Vorkämpferinnen des christlich-jüdischen Dialogs, nahmen den Preis im Festsaal des Linzer Priesterseminars im Beisein von u.a. Diözesanbischof Manfred Scheuer und Landeshauptmann Josef Pühringer entgegen. Die Laudatoren waren Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und Altbischof Maximilian Aichern.

Kürzlich wurde im Böhlau-Verlag das Buch "Der "jüdisch-christliche" Dialog veränderte die Theologie. Ein Paradigmenwechsel aus ExpertInnensicht" von Edith Petschnigg und Irmtraud Fischer herausgegeben. "Veränderte der "jüdisch-christliche" Dialog die Theologie? Die in diesem Band versammelten Beiträge belegen eindeutig einen theologischen Paradigmenwechsel in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. "

 

Artikel im Reformierten Kirchenblatt, 94. Jg., März 2016, Sarah Egger/Thomas Hennefeld

Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Wien. Es war ein langer Weg, bis christliche Gemeinden und Kirchen auf der einen Seite und jüdische Gemeinden und Vertreterinnen jüdischer Einrichtungen auf der anderen Seite in einen Dialog traten oder zumindest zum Gespräch bereit waren. [...]

 

151222 1908 948 0900 11566 231214rebbeRabbiner Arie Folgers erste Drascha (Predigt) im Wiener Stadttempel

Wien. Am vergangenen Freitag, den 26.02.2016, hielt der neu gewählte Oberrabbiner von Wien seine erste Drascha in der Synagoge in der Seitenstettengasse.

 

lichtblauJüdische Geschichten vom Überleben

Linz. Albert Lichtblau, Historiker an der Universität Salzburg, referierte an der KU Linz zum "Tag des Judentums" über „Rückkehr oder Exil ...? – Jüdische Überlebensgeschichten und die österreichische Nachkriegsgesellschaft". Lesen Sie den Bericht auf der Website der Diözese Linz. Link

graz2016-4Wenn Fremde in eurem Land wohnen

Graz. Das Motto für den ökumenischen Gottesdienst zum Tag des Judentums 2016 war brandaktuell. Ottmar Fuchs, emeritierter Pastoraltheologe aus Tübingen, betonte in seiner Predigt, dass das biblische Gebot der Fremdenliebe nicht einer von Menschen erfundenen Pflicht entspringt.

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