Empfang zum israelischen Unabhängigkeitstag

Wien. Am 13.05.2016 lud die neue israelische Botschafterin des Staates Israel in Österreich, Talya Lador-Fresher, zum Empfang anlässlich des Yom haAtzmaut (Unabhängigkeitstages) in das Gartenpalais Liechtenstein. In diesem Jahr wird außerdem das 60-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Österreich gefeiert.

„Leben im gemeinsamen Haus“

Wien. Am Abend des 11. Mai 2016 lud das Institut Fortbildung Religion der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien/Krems zur Auseinandersetzung mit den Themen Schöpfung, Ökologie und Nachhaltigkeit aus christlicher, islamischer und buddhistischer Sicht ein. Im Rahmen der Reihe „Treffpunkt.Religionen“ fand ein Abend der interreligiösen und interkulturellen Begegnung mit Impulsgedanken, Tanz und musikalischen Highlights im Haus der Musik Wien statt.

Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus

Wien. Am Montag, den 9. Mai fand im historischen Sitzungssaal des Parlaments die jährliche Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Der Präsident des Bundesrates Josef Saller eröffnete die Veranstaltung mit der Bemerkung, dass im Alter das Langzeitgedächtnis in den Vordergrund treten würde; ebenso verhielte es sich mit dem Gedächtnis der Republik Österreich. In seiner Jugend wurde die noch kurz zurückliegende Erinnerung an die NS-Zeit größtenteils ignoriert und übergangen. Erst seit einigen Jahren halten engagierte junge und alte Menschen das Gedenken an die Schoah wach.

March of the Living 2016

Oświęcim. Am Donnerstag, den 5. Mai, dem Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag), fand der March of the Living (Marsch der Lebenden) statt. Seit 1988 gehen Holocaust-Überlebende, junge Juden und Jüdinnen aus aller Welt und seit 2005 auch nichtjüdische deutsche und österreichische Delegationen denselben Weg, den die KZ-Häftlinge auf dem Todesmarsch zwischen den Konzentrationslagern Auschwitz und Birkenau zurücklegen mussten.

„Kinder auf der Flucht – damals und heute“ - Gedenkfeier

Wien. Das Akademische Gymnasium Wien gedachte am Donnerstag, dem 28. April 2016, zum neunzehnten Mal der „umgeschulten“ jüdischen Schüler und entlassenen Lehrer. Am 28. April 1938 mussten drei Lehrer und 175 der insgesamt 406 Schüler die Schule verlassen. Für viele war diese Vertreibung der erste Schritt in die Vernichtung.

„Nichts ist so aufklärungsresistent wie eine Identität“ - Isolde Charim und Doron Rabinovici sprachen in der Bibliothek des Koordinierungsausschusses über „Othering“ zwischen Christ_innen und Juden_Jüdinnen.

Wien. Am 16. März 2016 fand in den Räumlichkeiten des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit der Auftakt zu dessen 60-Jahr-Jubiläum statt. Im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsreihe „Christen und Juden im Gespräch – Bilanz und Aussicht“ sprachen die Philosophin Isolde Charim und der Schriftsteller Doron Rabinovici zum Thema „Plötzlich fremd – ‚Othering‘ zwischen Christ_innen und Juden_Jüdinnen“.

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