Likrat ("In Begegnung") - jüdische Jugendliche im Dialog im Schulunterricht

Likrat (Hebräisch für „Aufeinander zugehen“) möchte SchülerInnen einen umfangreichen Einblick rund um das Thema Judentum vermitteln. Jüdische Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren besuchen Schulen und andere Gruppen von Gleichaltrigen. Sie stellen das Judentum authentisch in seinem Facettenreichtum vor. Die Jugendkomission der IKG hat das schweizer/deutsche Erfolgsprojekt auch nach Wien geholt.

alma roseRosé - Komponierend gedenken

Die Wiener Geigerin Alma Rosé wurde 1943 ins KZ Auschwitz deportiert. Dort leitete sie bis zu ihrem Tod das so genannte „Frauenorchester von Auschwitz". Das Klavierduo Kutrowatz hat im Jahr 2004 den Komponisten Gerhard Krammer zu einer Auseinandersetzung mit dieser Künstlerin angeregt. So entstand nach einer Zeit der Reflexion und der Stille "rosé" für zwei Klaviere und Elektronik. Beim klangfruehling-Festival Schlaining ist das Stück am 27. Mai 2014 zu hören.

jaeggle-eisenbergWie lustig darf der Glauben sein?

Lachen. Dass man im Glauben „Freude" findet, ist allgemein anerkannt. Aber darf Glauben auch „lustig" sein? Oberrabbiner Chaim Eisenberg ist bekannt dafür, tiefe Glaubenswahrheiten mit einer Portion Humor zu verkünden. Im Gespräch traf er den katholischen Religionspädagogen Martin Jäggle.

circumcision-jewishWilly Weisz

Ein sich selbst relativierendes Urteil

Das unfassbare Urteil des Kölner Landgerichts, das die Beschneidung von Buben aus religiösen Gründen zur strafbaren Handlung erklärt, ist ein Schlag ins Gesicht der mühsam errungenen Religionsfreiheit. Weit weniger kommentiert wird dabei der Versuch, die Eltern als Erzieher ihrer Kinder zu entmündigen und dem Staat das Vorrecht einzuräumen, den Familien weltanschauliche Werte aufzuoktroyieren.

weissman_pressb2Weissman, Deborah

Interreligiöser Dialog – eine Perspektive aus Israel

Rabbi Abraham Isaac haKohen Kook schrieb: „Manche irren indem sie meinen, der Weltfriede könne nur durch vollkommene Übereinstimmung errichtet werden … Aber tatsächlich kann wahrer Friede nur durch Vielfalt erreicht werden; wenn alle Positionen und Meinungen ans Licht kommen und ihren Platz erhalten.“

orchadaschHimmelbauer, Markus

21 Jahre Or Chadasch

 

Eine Würdigung der Wiener jüdischen Reformgemeinde

Höslinger, Norbert W.

Die Praxis des christlich-jüdischen Dialogs

Christen sollten die jüdische Religion nicht einfach in nicht christliche Religionen einordnen; es sollte vielmehr die enge Verwandtschaft zwischen christlicher und jüdischer Religion im Bewusstsein vorhanden sein. Von den Festen und Gebräuchen der Juden sollte man nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart sprechen.

b16_synagogeGemeinsam Licht gesucht und gefunden

Beobachtungen und Themen des christlich-jüdischen Dialogs

Vor einem Jahr besuchte Papst Benedikt XVI. zum „Tag des Judentums“ die Synagoge in Rom. Das war ein wichtiges symbolisches Zeichen. Doch der christlich-jüdische Dialog ist auf vielen Ebenen lebendig.

Werneck, Roland

Sieben Thesen.

Statement bei der Nostra-Aetate-Podiumsdiskussion am 29. Oktober 2005 im Kardinal König Haus in Wien.

oesterreicher

Kathpress

Christen und Juden

Interview mit Prälat Johannes Oesterreicher aus dem Jahr 1988


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