Himmelbauer, Markus und Zauner, Josef P.

Guter Wille – eingefahrenes Denken


Abschlussbericht zur Umfrage “Stereotypen über das Judentum in der Messliturgie und im Liedgut der römisch-katholischen Kirche aus der Sicht-weise der Seelsorgerinnen und Seelsorger“

Im Frühjahr 1999 verfasste Josef Peter Zauner eine theologische Diplomarbeit zum Thema “Das Judentum in der römischen Liturgie“ in deren Rahmen Stereotypen über das Judentum in der Liturgie aus der Sichtweise katholischer Seelsorgerinnen und Seelsorger erhoben wurden. Dieser Bericht fasst die Ergebnisse der Umfrage zusammen und versucht, Folgerungen für die notwendige Sensibilisierung zu diesem Thema zu ziehen. Eine Zusammenfassung der theologischen Grundlagen der Untersuchung wurde in der Zeitschrift “Dialog-Du Siach / christlich-jüdische Informationen“ Nr. 36 im August 1999 veröffentlicht: Josef Peter Zauner: Erstes Testament und Judentum in der römischen Liturgie.

Himmelbauer, Markus

Rettet den Exodus

Wie günstig, daß Ostern und Pessach heuer auf denselben Termin fielen. Viele Anfragen von christlichen Gruppen und Gemeinden gingen hierorts in jener Zeit ein: Wie können wir Pessach feiern, „richtig“, nämlich genau so wie die Juden es machen? Überraschtes Erstaunen folgte, wenn ich nicht sogleich Feuer und Flamme für dieses Anliegen war. Die Diskussion darüber geht jedenfalls weiter.

Himmelbauer, Markus

Damit müssen wir leben. – Wirklich?

Judenfeindschaft gibt es nicht. Fragen Sie doch herum! Nicht einmal Herr Haider hat je etwas Antisemitisches geäußert, beteuert er. Die “ordentliche Beschäftigungspolitik“ hatte ja mit Juden rein gar nichts zu tun. (Wir danken der “Presse“ für die nochmalige Veröffentlichung des Protokolls der damaligen Landtagssitzung. Es zeigt, dass es kein “aus dem Zusammenhang gerissenes“ Zitat ist.) Das macht unsere Aufgabe, die christlich-jüdische Verständigung, so einfach. Auch in den Kirchen. Sehen Sie selbst: Judenfeindliche Hetzpredigten von der Kanzel gibt es nicht mehr, und überhaupt, das Judentum ist gar kein Thema.

Friedrich, Otto, Schoon, Simon, Weiman, Racelle

Der Staat Israel und der christlich-jüdische Dialog

Christen als Brückenbauer

Anfang Juli fand in Wien die Jahrestagung des „Internationalen Rates der Christen und Juden“, der weltweiten Dachorganisation für den christlich-jüdischen Dialog statt. Dabei sprach Otto Friedrich für die Wochenzeitung DIE FURCHE mit dem niederländischen Protestanten Simon Schoon, der an der „Theologischen Universität zu Kampen“ in Gouda Judentum-Christentum lehrt, und der amerikanischen Jüdin Racelle Weiman vom Institut für interreligiösen und interkulturellen Dialog der Temple University, Philadelphia.

Dantine, Olivier

Ein Jahr Studium in Israel

Im Studienjahr 1996/96 war ich Teilnehmer eines Studienprogrammes, das seit mittlerweile 20 Jahren Christen, vornehmlich Theologiestudenten, ermöglicht, ein Jahr an der Hebräischen Universität in Jerusalem zu studieren. Neben dem Erlernen der hebräischen Sprache sind die Ziele vor allem das Studium der rabbinischen Literatur in Talmud und Midrasch. Daneben werden Kurse zur israelisch-palästinensischen Gesellschaft angeboten. In dem folgenden Bericht habe ich versucht, meine vielfältigen persönlichen Erfahrungen des Studienjahres zusammenzufassen.

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