magnificatNausner, Helmut

Magnifikat

Wäre es möglich, dass wir Christen in unserer Zeit gemeinsam mit Israel, dem Volk Gottes, Lobende werden, weil wir gemeinsam Gottes Heil sehen?

 

istanbul_synagogeFranz Kangler CM

Eine lange schmerzvolle Geschichte

Gedenkfeier zum Jom haSchoa in der Aschkenasi-Synagoge in Istanbul, 2. Mai 2011

 

scharfberg-web

Kauer, Robert

Tu smo bili doma - Wir gehörten doch hierher

Predigt zum Israelsonntag, 27. Juni 2008, in Stockerau über Röm 11,25-32

 

Jäggle, Martin

Jesus war Jude.

Gedanken zum Feiertagsevangeliumam 1. Jänner. (Lk 2,15-21)

Wohl wissend um die großen Themen des heutigen Evangelientextes, will ich am Beginn eines neuen bürgerlichen Jahres die Aufmerksamkeit auf einen kleinen Aspekt richten. Dieser – auf den ersten Blick so klein scheinende – Aspekt ist aber von einschneidender Bedeutung und hat weit reichende Folgen.
Lukas – und nur er – schreibt: „Und als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, ...“ (V. 21a).
Ein klarer Sachverhalt, jeder Frau und jedem Mann eigentlich geläufig: Jesus wurde der Tora gemäß beschnitten. Das Buch Genesis enthält den entsprechenden Auftrag an Abraham: „Alle männlichen Kinder bei euch müssen, sobald sie acht Tage alt sind, beschnitten werden in jeder eurer Generationen, ... So soll mein Bund, dessen Zeichen ihr an eurem Fleisch tragt, ein ewiger Bund sein.“ (Gen 17,10-12)

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Himmelbauer, Markus

Lernen aus der Geschichte?

Ansprache bei der Gedenkfeier an das Novemberpogrom 1938 auf dem jüdischen Friedhof in Steyr, am 9. November 2006

sklaven_sofie_webHimmelbauer, Markus

Gedenke der Wunder des Herrn

Im Pascha und zu Ostern stehen Leidensgedächtnis und Freude über Befreiung und Erlösung im Mittelpunkt. "Gott schafft den Sieg mit seiner Rechten" (Ps 98) singen und beten Jüdinnen und Juden, Christinnen und Christen - ein Bekenntnis, das Juden und Christen verbindet.

Der Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit wünschen Ihnen gesegnete Pessach-Feiern und eine freudige Oster-Zeit!

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Hennefeld, Thomas

Nicht schweigen

Predigt zum Gedenkgottesdienst Mechaje hametim - Der die Toten auferweckt anlässlich der Pogromnacht am 9. November 2007 in der Ruprechtskirche in Wien.

Fürnsinn, Maximilian

Wo bleibt Gott?

Jes 40, 21-31: Die aber dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. (31)

Wir kennen die brennende Frage im Leid: Wo bleibt Gott?
Wir kennen den Vorwurf einer Mutter, die ihr totes Kind in ihren Armen hält: Warum, Gott?
Manchmal meine ich, in den gebrochenen Augen leidender, unschuldiger Menschen die Frage ablesen zu können: “Mein Gott, warum hast du uns verlassen?“
Und wir verstehen die Frage bei der Katastrophe der Judenvernichtung in den Konzentrationslagern: “Wo warst du, Gott, als Millionen Frauen, Männer und Kinder in die Gaskammern geschickt wurden?“ – “Kann man deshalb nach Auschwitz noch Lieder singen?“
Auf diese Fragen gibt es keine wirklichen Antworten – höchstens Antwortversuche. Die Frage nach Gott und dem Leid bleibt offen.
Trotzdem sind uns Glaubenszeugnisse geschenkt, die im Leid stützen. Die Lesung aus dem Propheten Jesaja ermutigt uns, Antworten zu geben. Ein paar Versuche dazu:

Dinkelbach, Mirjam

Schaut, dass ihr Leid nicht umsonst war!

Worte zu Jes 52,13 - 53,12 beim Gottesdienst Mechaje Hametim am 9. November 2005, am Gedenktag der Novemberpogrome 1938, in der Kirche St. Ruprecht in Wien

Wir haben dieses furchtbare und wunderbare Lied gehört.
Die Einladung zu dieser Gedenkstunde und das Denken an dieses Lied waren eins.
Das Bild stand mir vor Augen, das Bild dessen,
der verachtet war und von den Menschen gemieden;
der dahingerafft wurde durch Haft und Gericht, obwohl er kein Unrecht getan.
Doch wen kümmerte sein Geschick?

Aichern, Maximilian

Für ein neues Miteinander

Worte bei der Gedenkkundgebung zur „Reichskristallnacht“ am Jüdischen Friedhof in Steyr am 8.11.2007

steyr_aichern07.jp

Geschätzer Herr Bürgermeister und geschätzte Mitglieder des Gemeinderates!
Geschätzter Herr Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde!
Liebe Vertreter der christlichen Kirchen!
Liebe Schwestern und Brüder, besonders liebe junge Menschen!

Die Gedenkkundgebung anlässlich der sogenannten „Reichskristallnacht“ ist hier in Steyr bereits zu einer guten Tradition geworden. Der jüdische Friedhof und Gedenktafeln in der Eisenstadt erinnern an die gewaltsam ausgelöschte jüdische Tradition in Steyr und das Leid der jüdischen Mitbürger in der NS-Zeit.