boerseSacks, Jonathan

Marktwirtschaft und jüdisch-christliche Werte

Wie die politischen Führer einander treffen, um Europa und den Euro zu retten, so sollten es auch die religiösen tun. Deswegen bin ich nach Rom gekommen, um unsere gemeinsamen Sorgen an der Universität Gregoriana und mit seiner Heiligkeit dem Papst zu besprechen.

paulusPawlikowski, John

Paulus – Begründer des Christentums oder gläubiger Jude?

Über Jahrhunderte tendierte eine auf der Apostelgeschichte beruhende Überlieferung, das christliche Verständnis der paulinischen Sicht des Judentums und der Tora zu dominieren. Nun wächst in Teilen der Wissenschaft ein Bild von Paulus, der noch sehr ein Jude ist, der die jüdische Tora immer noch sehr wertschätzt und anscheinend keinen Einwand gegen ihre weitere Befolgung durch jüdische Christen hat.

ikone_mosesStaikos, Michael

Das Verhältnis der orthodoxen Kirchen zum Judentum

Ich möchte einerseits über die Rolle des Judentums im liturgischen Leben und im Glauben meiner Kirche und andererseits über den interreligiösen Dialog zwischen der Orthodoxie und dem Judentum sprechen.

 

toraDie Zehn Gebote

Immer wieder betont das katholische Lehramt, dass jüdische Schriftauslegung bereichernd für den christlichen sei. Die Katholische Männerbewegung hat dies nun konkret umgesetzt.

Nausner, Helmut

Christliche Überlegungen zu "Dabru emet"

Immer wieder werden wir im christlich-jüdischen Dialog gefragt, ob es eine jüdische Antwort auf die Dialogbemühungen und die Schritte der Erneuerung in den Kirchen gibt. Ja, das gibt es. Zum Beispiel das Dokument Dabru Emet „Redet Wahrheit“ aus dem Jahr 2000, eine jüdische Stellungnahme zu Christen und Christentum.

Pawlikowski, John T.

Definiert sich katholisches Selbstverständnis gegen die Juden?

Papst Benedikt XVI. und die Frage der Judenmission

Nostra Aetate bestimmte die Beziehung zu Juden und Judentum neu: von einer Sichtweise als Gegensatz zum Judentum, hin zu einer Sichtweise, die die jüdische Gemeinschaft in einer engen Partnerschaft mit der Kirche sah, im Prozess, die endzeitliche Gottesherrschaft herbeizuführen. Sie sind, wie der verstorbene Papst Johannes Paul II. es formulierte, wirklich zu einem Punkt in ihrer gegenseitigen Beziehung gelangt, in der sie „einander zum Segen“ wurden. Diese neue Perspektive ist jedoch in den letzten Jahren schweren Anfechtungen ausgesetzt.

Krätzl, Helmut

„Ich wünsche Frieden über Jerusalem!“

Dankansprache anlässlich der Überreichung der Menora der B’nei B’rith Zwi Perez-Chajes-Loge am 4.November 2004

Krätzl, Helmut

Die katholische Kirche erneuert ihr Verhältnis zum Judentum

Auf einem Weg der kleinen aber zahlreichen Schritte entwickelte sich nach 1945 eine grundlegende Erneuerung der christlich-jüdischen Beziehungen. Richtungweisend für die Kirche war das Dekret „Nostra Aetate“ des 2. Vatikanischen Konzils.

Konstantinou, Miltiadis

Zur Deutung des Ersten Testaments und seiner Verwendung in der Liturgie bzw. Ikonografie der orthodoxen Kirche

Versucht man über die Deutung des Alten Testaments in der orthodoxen Kirche zu sprechen, muss man zunächst die Bedeutung dieses Terminus für diese Kirche definieren. Wie bekannt, bezeichnet der Titel “Altes Testament“ den ersten Teil der christlichen Bibel, den die Juden unter dem Namen “Tenach“ auch als ihre eigene Heilige Schrift anerkennen. Diese allgemein anerkannte These ist jedoch nicht selbstverständlich, wenn man über das Alte Testament im Rahmen der orthodoxen Kirche spricht.

Kohler-Spiegel, Helga

Verschiedene Wege des Kennenlernens


In Erwachsenenbildung und Schule, in der Gemeinde und im Gottesdienst, mit Büchern, Filmen und Begegnungsmöglichkeiten kann es schrittweise gelingen, die “Anderen” nicht mehr als anders wahrnehmen zu müssen, sondern Vertrautem und Fremdem im Judentum neu zu begegnen. Inwiefern hat das neue Verhältnis der Kirche zum Judentum die christliche Praxis tatsächlich verändert?

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