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Kirchlicher Antisemitismus 1880 bis 1938

Gemeinsam mit dem Kardinal-König-Haus und der Wochenzeitung Die Furche hat der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Umfeld des Pogromgedenktags 9. November 2008 zu einem Symposium über den kirchlichen Antisemitismus an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Klaus Lohrmann, Astrid Schweighofer, Heiko Heinisch und Wolfgang Weilharter führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung in eine bedrückende Geisteswelt ein, in der der Grundstein für die aktive Judenvernichtung des Nationalsozialismus gelegt wurde. Drei der Referate werden in diesem Heft präsentiert, dazu einen Vortrag, den Professor Kurt Schubert für die Jahreskonferenz 2006 des Internationalen Rates der Christen und Juden in Wien vorbereitet hatte. Er konnte seine Gedanken aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst präsentieren; Bernhard Dolna hat damals seinen Text zusammengestellt und vorgetragen.

Inhalt

Christentum und Judentum in Wien und Österreich von der Revolution 1848 bis zur Okkupation am 11. März 1938
Von Kurt Schubert

Antisemitismus in der evangelischen Kirche – 1880 bis 1938
Von Astrid Schweighofer

Antisemitismus in katholischen Pfarrblättern im Wien der Zwischenkriegszeit
Von Heiko Heinisch

P. Heinrich Abel
Von Wolfgang Weilharter

Umfang: 64 Seiten
Bestellung: Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Preis: 5 Euro zzgl. Versandspesen

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