eisenstadt synagogeChristen müssern sich auf einen Lernweg machen

Eisenstadt. In einer gemeinsamen Erklärung haben der katholische Bischof Ägidius Zsifkovics und der evangelisch-lutherische Superintendent Manfred Koch an die Ereignisse des November 1938 erinnert: "Es ist ein Verlust, dass wir heute kein jüdisches Leben mehr unter uns haben, und wir müssen diese Leerstelle in unserer Mitte aushalten - nicht überspielen und vergessen. Es ist unsere Aufgabe als Christen, diese Erinnerung wertschätzend zu bewahren und jüdisches Leben, jüdische Gemeinden heute zu fördern und Jüdisches in unserer Theologie und in unserer Bibelauslegung wahrzunehmen."

logo biko75 Jahre nach dem Novemberpogrom

In einer Erklärung anlässlich der Novemberpogrome von 1938 haben Österreichs katholische Bischöfe die Mitverantwortung der Kirche an den damaligen Übergriffen gegen Juden und ihre Einrichtungen bekannt. - "Wenn der jüdische Glauben geschmäht und zerstört wird, verlieren wir Christen jene Kraft, die uns nährt und aus der wir leben."

logo oerkoe75 Jahre November-Pogrome: Kirchen trauern mit den jüdischen Gemeinden

Erklärung des Vorstands des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ, 07.11.2013) – „Es ist nicht möglich, Christ zu sein, ohne die jüdischen Wurzeln des Glaubens hochzuschätzen."

eggenburg-degasperi„27. Jänner sollte auch in Österreich ein offizieller Tag des Gedenkens sein“

Erklärung des Vorstands des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) – „Das Erinnern darf nicht  aufhören, denn ohne Erinnerung gibt es weder Überwindung des Bösen noch Lehren für die Zukunft“

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