1. Jänner: Fest der Beschmeidung des Herrn

Am 1. Jänner bringt das ORF Radio Ö1 einen Beitrag zum kirchlichen Gedenktag "Beschneidung des Herrn". Ab 7.05 Uhr "Erfüllte Zeit".

ebensee_krippe1-beschneidung-web"Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde." Das ist Teil der Evangelienlesung (Lk 2,21) am 1. Jänner, acht Tage nach der Geburt Jesu an Weihnachten.

Bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil war der 1. Jänner in der römisch katholischen Kirche der Festtag der "Beschneidung des Herrn". Mit dem neuen liturgischen Kalender wurde dieses Fest in dieser Kirche abgeschafft und in einen Marienfeiertag umgewandelt. Das ist erstaunlich, hatte doch gerade das Konzil neu den Kontakt zum Judentum gesucht. Es entdeckte den Römerbrief neu und erinnerte an die Worte des Paulus, dass Christus dem Fleische nach aus dem Volk Israel stammt (Röm 9,1-5).

Markus Veinfurter hat dazu einen Beitrag gestaltet und mit Markus Himmelbauer vom Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Reverend Patrick Curran von der anglikanischen Kirche gesprochen. In der anglikanischen Kirche wird dieser Gedenktag weiterhin liturgisch gefeiert.

Das Bild zeigt eine Beschneidungsszene in einer Salzkammergutkrippe in Ebensee OÖ.

Informationen "Beschneidung des Herrn" im ökumenischen Heiligenlexikon link

Markus Himmelbauer

Suche