Bibliothekskatalog online

Unser Bibliothekskatalog ist online: Link. Ab jetzt ist es bedeutend einfacher, die umfassende Sammlung des christlich-jüdischen Informationszentrums zu nützen.

Schon bislang waren unsere Bücher im Online-Katalog des Österreichischen Bibliothekenverbunds gelistet. Doch war es bislang nicht möglich, allein in unseren Beständen zu suchen. Nun können Sie gezielt in unserem Archiv suchen, sowohl Bücher als auch die Zeitschriftenreihen. Derzeit sind etwa 3.500 Titel von etwa 4.500 aufgenommen. Die Zugänglichkeit wird also kontinuierlich erweitert.

Der Dank gebührt den Mitgliedern des Kordinierungsausschusses sowie allen Freundinnen und Freunden des christlich-jüdischen Dialogs in Österreich: Sie haben durch Ihre Spende im Vorjahr den Ankauf neuer Bücher und die Einrichtung dieses Katalogs ermöglicht.

Ich lade Sie ein, dieses neue Service nun auch in Anspruch zu nehmen: Für Mitglieder des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist die Entlehnung kostenlos. Auf der Bibliotheks-Website finden Sie Ideen zu möglichen Themen wissenschaftlicher Arbeiten und Forschungsprojekte, bei denen wir Unterstützung anbieten können.

Und wenn Sie ein Werk finden, das wir unbedingt haben sollten, aber noch nicht in unserer Bibliothek steht: Über Bücherspenden, sei es in Naturalien, sei es in der Tauschwährung Geld, freuen wir uns immer.

Die Ursprünge der Sammlung liegen im "Informationszentrum im Dienst der christlich-jüdischen Verständigung" IDCIV, das die Sionsschwestern 1967 in der Burggasse eingerichtet haben. Besonders Sr. Hedwig Wahle war dem Anliegen verbunden, die Einsichten des christlich-jüdischen Dialogs in der Erwachsenenbildung auf breiter Basis umzusetzen. Als Mathematikerin aus Leidenschaft programmierte Sie Anfang der 1990er Jahre den ersten elektronischen Katalog mit d-base. Darin waren damals etwa 1500 Werke verzeichnet. Als die Kongregation die Niederlassung in Wien schließen musste, übernahm der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit die Bestände.

Einen wesentlichen Teil der aktuellen Sammlung Bestände sind die Judaica von Ulrich Trinks, die wir aus seinem Nachlass erhalten haben. In ihr sind auch Teile der Bibliothek von Alisa Stadler enthalten. Nicht nur durch Ankäufe - je nach unseren Möglichkeiten - sondern auch durch Sachspenden erweitert sich laufend unsere Sammlung.

Markus Himmelbauer

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