Rosch ha Schana 5773

Zu Rosch haSchana und Jom Kippur wünscht der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit den jüdischen Gemeinden stets ein erfolgreiches und friedliches Jahr. Das klingt immer wie Routine und wie eine Gewohnheit. Wie aktuell und notwendig diese Wünsche sind, konnten wir in den vergangenen Wochen und Monaten erleben. Die Diskussion um die Beschneidung, die freche Präsentation einer antisemitischen Karikatur und die folgenlosen Anpöbelungen des Gemeinderabbiners zeigen schmerzlich, wie wenig selbstverständlich jüdisches Leben in unserer Stadt noch immer nicht akzeptiert ist.


Die Kirchen haben sich klar an die Seite der jüdischen Gemeinden gestellt und auch für den Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit unterstreiche ich die volle Solidarität mit den Kultusgemeinden. Nach Kräften möchten wir auch im kommenden Jahr mit unseren Mitteln der Begegnung und der Information zu einer vertieften Wertschätzung jüdischen Lebens und jüdischer Identität in unserem Land beitragen.

Wir erbitten Gottes Segen und Frieden für die jüdischen Gemeinden im neuen Jahr 5773.

Univ.Prof. Dr. Martin Jäggle
Präsident

Pastor Prof. Helmut Nausner
Vizepräsident

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