Tanach oder Altes Testament

Auf Einladung der Theologischen Kurse und in Kooperation mit dem Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit war die Heidelberger Judaistin Hanna Liss am Tag des Judentums zu Besuch in Wien. In ihrem Vortrag am 17. Jänner 2013 stellte sie das jüdische Verständnis des Tanach als heilige Schrift vor. Währen die Kirchen einen Sinn inm Text der Bibel selbst suchten, liege das Wesentliche für das Judentum in der Interpretation. Liss warnte vor einer vorschnellen Suche nach Gemeinsamkeiten: Das Judentum kennt 613 Gebote, nicht nur Zehn; Abraham stehe als "Stammvater der monotheistischen Religionen" nicht wirklich im Zentrum des Nachdenkens und wichtiger als eine systematische Aufzählung der Lehren des Judentums sei, das Richtige und das Geforderte zu tun.

Stefanie Jeller hat für Radio Stephansdom den Vortrag von Hanna Liss zusammengefasst: link

Eine Empfehlung, hier nachzuhören! Eine wichtige Stimme, das Judentum wahrzunehmen, wie es sich selbst versteht. Die Vorlesung wurde unterstützt von der Stadt Wien - MA 7 Kultur: Wissenschafts- und Forschungsförderung. Besten Dank!

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Markus Himmelbauer

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