petschnigg500Wir begrüßen unser 500. Mitglied

Edith Petschnigg, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Graz, ist das 500. Mitglied im Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Koordinierungsausschuss-Geschäftsführer Markus Himmelbauer begrüßte sie am 4. April im Rahmen der hochrangigen Tagung "Die jüdisch-christlich Dialog bewegt(e) die Theologie", die Petschnigg im Rahmen eines Forschungsprojekts des FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich - organisiert hat. Petschnigg bringt sich nun auch im Grazer Komitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit ein.

Über ihre Mitgliedschaft sagt sie:

Die Bereitschaft zum jüdisch-christlichen Gespräch bezeichnete der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk als „das wichtigste Ereignis" des 20. Jahrhunderts. In Österreich ist es der „Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit", der sich seit fast 60 Jahren der lebensweltlichen Begegnung zwischen Judentum und Christentum widmet. Durch Gedenk- und Erinnerungsarbeit, wissenschaftliche Veranstaltungen oder Exkursionen unterstützt er unermüdlich die jüdisch-christliche Annäherung – gerade in Zeiten wieder zunehmenden Antisemitismus ein unverzichtbarer Beitrag zu einem erneuerten Miteinander.

In Theorie und Praxis erinnert der Koordinierungsausschuss an die jüdischen Wurzeln des Christentums und leistet damit wertvollste theologische Bildungsarbeit an der Basis. All diese Anliegen möchte ich als Theologin und Historikern unterstützen und freue mich, dies nun auch als Mitglied des „Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit" tun zu können.

"Der kontinuierliche Zuwachs unserer Mitgliederzahlen zeigt, dass sich die Basis für eine neue Haltung gegenüber dem Judentum - langsam aber stetig - verbreitert", freut sich Markus Himmelbauer über eine Frucht konsequenter Aufbauarbeit. "Mit unseren Angeboten wollen wir Anregungen und Unterstützung geben, dass unsere Mitglieder in ihrem Bereich vor Ort tätig sein können. Und umgekehrt können unsere Mitglieder wissen, dass das gesellschaftlich wie kirchlich wertvolle Anliegen des christlich-jüdischen Dialogs bei uns aufmerksam und engagiert auf vielen Ebenen vertreten und vorangetrieben wird. Ich danke jedem Mitglied für diese Unterstützung und das Vertrauen, das Sie uns entgegen bringen."

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