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eisenstadt synagogeChristen müssern sich auf einen Lernweg machen

Eisenstadt. In einer gemeinsamen Erklärung haben der katholische Bischof Ägidius Zsifkovics und der evangelisch-lutherische Superintendent Manfred Koch an die Ereignisse des November 1938 erinnert: "Es ist ein Verlust, dass wir heute kein jüdisches Leben mehr unter uns haben, und wir müssen diese Leerstelle in unserer Mitte aushalten - nicht überspielen und vergessen. Es ist unsere Aufgabe als Christen, diese Erinnerung wertschätzend zu bewahren und jüdisches Leben, jüdische Gemeinden heute zu fördern und Jüdisches in unserer Theologie und in unserer Bibelauslegung wahrzunehmen."

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Buenker2Lasst uns nicht aufhören hinzusehen

Worte von Bischof Michel Bünker beim Gedenkgottesdienst "Mechaye Hametim - Der die Toten auferweckt" am 75. Jahrestag der Novemberpogrome 1938: Ruprechtskirche Wien, 9.11.2013 "Die Kirche auf dem Weg der Umkehr ist dankbar dafür, dass unter uns und mit uns die jüdische Gemeinde lebt. Sie setzt sich für lebendige Beziehungen zu ihr, steht ihr bei und tritt für sie ein, wenn sie neuerlichen Anfeindungen und Antisemitismus ausgesetzt ist, wachsam gegenüber jedem Rassismus und Antisemitismus. Die Kirche auf dem Weg der Umkehr freut sich über das Gotteslob der Jüdinnen und Juden, das sie immer an ihre eigene Wurzel bindet."

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mayrhoferDie Stimme erheben und nicht in Stummheit versinken

Gedanken beim Gedenkgottesdienst "Mechaye Hametim - Der die Toten auferweckt" am 75. Jahrestag der Novemberpogrome 1938: Ruprechtskirche Wien, 9.11.2013 Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer erinnert an diese Nacht mit einem Blick in die Chronik der Schulschwestern in Wien: Es waren keine Kinder mehr da, die Schule wurde geschlossen und die brennende Synagoge in der unmittelbaren Nachbarschaft hat an diesem Abend niemand gerettet. Text auf der Website der Ordensgemeinschaften Österreichs link

 
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logo biko75 Jahre nach dem Novemberpogrom

In einer Erklärung anlässlich der Novemberpogrome von 1938 haben Österreichs katholische Bischöfe die Mitverantwortung der Kirche an den damaligen Übergriffen gegen Juden und ihre Einrichtungen bekannt. - "Wenn der jüdische Glauben geschmäht und zerstört wird, verlieren wir Christen jene Kraft, die uns nährt und aus der wir leben."

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logo oerkoe75 Jahre November-Pogrome: Kirchen trauern mit den jüdischen Gemeinden

Erklärung des Vorstands des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ, 07.11.2013) – „Es ist nicht möglich, Christ zu sein, ohne die jüdischen Wurzeln des Glaubens hochzuschätzen."

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"Reichskristallnacht" als Bußtag

Ein Impuls von Otto Friedrich
in: Saat, evangelische Kirchenzeitung, Nr. 14, November 2011, 58. Jg., Seite 2
Download (.pdf, 550 kb)
 
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Wird die Erinnerung an die Schoa leer und kraftlos werden?

Paul Schulmeister in der Presse (31.10.2011): "Wie lässt sich 66 Jahre nach dem Holocaust das Bewusstsein des einzigartigen Zivilisationsbruchs lebendig erhalten?" Überlegungen im Umfeld des Gedenktags 9. November.
Link zur Presse: Lesen Sie hier weiter.
 
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Jäggle, Martin

Ein weiter Weg

Worte beim Gedenkottesdienst Mechaje Hametim, 9. November 2010

Das Christentum gewinnt sein Eigenes nicht dadurch, dass es das Judentum als Gegenfolie benutzt, oder gar ihm seine religiöse Legitimität abspricht, indem es behauptet, an seine Stelle getreten zu sein, sondern es gewinnt sein Eigenes dadurch, dass es sich der Bedeutung seiner jüdischen Quellen bewusst wird. Nach den Worten Papst Johannes Pauls II. entdeckt die Kirche Christi ihre ‚Bindung’ zum Judentum, „indem sie sich auf ihr eigenes Geheimnis besinnt."
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