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Coordinating Committee for
Christian-Jewish Cooperation |
Umso erstaunlicher ist, dass das Erscheinen der Jesus-Bücher von Benedikt XVI., Joseph Ratzinger gerade in der jüdischen Welt teilweise als Werk des Dialogs mit dem Judentum besonders gewürdigt wurde.
Trägt dieses Buch dazu bei, traditionelle Bruchlinien zwischen Christen und Juden zu überwinden? Spricht aus ihm der erneuerte Geist des christlichen Glaubens, der jeglichem Antisemitismus eine Absage erteilt? Wie stellt Benedikt das Leben und Wirken Jesu in den Kontext seiner jüdischen Umwelt? Warum gab es so positive Reaktionen aus der jüdischen Welt gerade auf den Band zur Passion Jesu? Wer ist Rabbi Neusner, der jüdische Gesprächspartner des Papstes, wie ist er mit seinem Gedankengut zu situieren? Welche Impulse können von dem Buch für die christlich-jüdische Zusammenarbeit und zur Überwindung traditioneller Gräben ausgehen?
Der Wiener katholische Dogmatiker Jan-Heiner Tück wird das Werk vorstellen. Dann sprechen mit ihm der jüdischen Journalist Günther B. Ginzel aus Köln und die in Budapest lehrende lutherische Bibelwissenschaftlerin Jutta Hausmann.
• Univ.Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Professor für Dogmatische Theologie, Wien, Redaktionsmitglied in der internationalen katholischen Zeitschrift Communio