Vernetzungstreffen stärkt christlich-jüdischen Dialog



Am 7. Mai haben sich Dialog- und Ökumene-Verantwortliche aus den österreichischen Diözesen in Wien zu einem Vernetzungstreffen zusammengefunden. Im Mittelpunkt standen Austausch und Abstimmung für die weitere Arbeit im christlich-jüdischen Dialog – mit besonderer Aufmerksamkeit für den Einsatz gegen Antisemitismus.

Impulse und Gesprächsbeiträge kamen von Oberrabbiner Jaron Engelmayer, Regina Polak, Martin Jäggle sowie Bischof Manfred Scheuer. Gastgeber war Dechant Ferenc Simon, Diözesanbeauftragter für die christlich-jüdische Zusammenarbeit in Wien.

In den Beratungen wurde unterstrichen, dass der christlich-jüdische Dialog breit in kirchlichen Kontexten präsent sein soll und zugleich neue Zugänge braucht – insbesondere, um junge Menschen stärker einzubinden. Auch der Zusammenhang von Gedenken, Gebet und Dialog wurde angesprochen.

Vorgestellt wurden außerdem Beispiele aus der Praxis: Projekte wie „Likrat – Lass uns reden“ und „Dialog:Abraham“ fördern Begegnung und Gespräch, vor allem mit jungen Menschen. Ergänzend wurden neue Vermittlungsformate wie der Podcast „Diesseits von Eden“ genannt. Perspektivisch wurde eine stärkere ökumenische Öffnung des Vernetzungsformats angeregt, u.a. durch die Einbindung evangelischer und orthodoxer Vertreterinnen und Vertreter.

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